Am Mittwoch den 23. Juli 2025 wurde an der Eingangstür des Speisesaals der Unterkunft für geflüchtete Menschen in Bad Segeberg eine Bomben-Attrappe entdeckt.
Das dort abgelegte Päckchen wurde von den hinzugerufenen Kampfmittelräumdienst so eingeschätzt, dass es sich um einen selbstgebastelten Sprengsatz handeln könnte und in einem sicheren Bereich gesprengt.
Von der AfD im Kreis Segeberg wird die Unterkunft für geflüchtete Menschen regelmäßig als Hassobjekt markiert.
Erst kurz vor dem ablegen der mutmaßlichen Bomben-Attrappe wurde wieder gegen die Unterkunft gehetzt und ein Foto veröffentlicht auf denen die AfD-Mitglieder Torben Miehle, Florian Schuldt, Steffen Strelau und Robin Stahl sich vor der Unterkunft befinden.
Wir dürfen nicht vergessen auch die Täter*innen im immer noch nicht vollständig aufgeklärten NSU-Komplex haben so einst angefangen.
Dieses markieren der Unterkunft ist kein einmaliger Vorgang bei der AfD im Kreis Segeberg sondern geschieht regelmäßig.
So auch in Videos die von Torben Miehle verbreitet werden.
In einem dieser Videos, in denen Verschwörungserzählungen und Rassismus verbreitet wird, sitzt Miehle mit David Johannsen an einem Tisch.
David Johannsen ist der Betreiber gleichnamiger Fahrschulen u.a. in Bad Segeberg.
In einem anderen Video aus dem März 2025 stehen Torben Miehle und Martin Sellner vor der Unterkunft und hetzen gemeinsam gegen diese.
In dem Video ruft Martin Sellner dazu auf „Aktiv zu werden“.
Torben Miehle hat noch 2023 mit Geflüchteten Kindern in der Unterkunft gemalt!
Über diese Arbeit hatte er Zugang zum Gebäude, sowie internes Wissen über Strukturen und Abläufen in der Geflüchtetenunterkunft.
Das der AfD Kreisverband Segeberg die Ideen und auch die Kontakte zur militanten Neonazi-Szene pflegt ist kein Geheimnis.
Schon 2017 reiste Julian Flak, Sprecher des Kreisverband Segeber, nach Moskau und traf sich dort mit dem extremen Rechten Wladimir Schirinowski.
Von 2013 bis 2018 engagierte sich auch der verurteilte Neonazi und Rassist Michael H. bei der AfD.
In den 90er Jahren verbreitete er in Norderstedt & im Kreis Segeberg organisiert unter dem Label "Ku-Klux-Klan" & "Blut und Ehre Division" rassistische Gewalt & Terror.
Es gab Angriffe mit Molotow-Cocktails und es wurden mehrmals brennede Holzkreuze aufgestellt.
Samantha Flak bezieht sich positiv auf die verbotene SA-Parole „Alles für Deutschland“.
Ferner verbreitet sie Aufkleber mit der von Martin Sellner verbreiteten rassistischen Deportationsphantasie.
Melvin Schwede, der verurteilte Neonazi und Täter der rechten und rassistischen Auto-Attacke von Henstedt-Ulzburg, war AfD Mitglied im Kreis Segeberg.
An seinen Mitfahrer Julian Rohlfing schrieb er vor der Tat: „Ich hasse die Linken so sehr, wie du die Kanacken hasst (…) es werden immer mehr, bis wir als Deutsche, als weiße Menschen ausgestorben sind.“
Wie aus Worten bei der AfD Taten werden hat man bei der AfD in Segeberg gesehen, als Melvin Schwede mit einem Auto vier Antifaschist*innen umgefahren hat.
(zusammengegenrechtskreispi: www.instagram.com )